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Chronik der Restauration meiner SMH 2 / 5


Am 25.10.05 ging es mit den ersten Handgriffen an unserem B 1000 los: Wir begannen, das Teil erst mal zu entrümpeln. Sprich: die ganzen Ersatzteile, die wir mitbekommen haben, mussten erst mal raus!


Hier mal das "wunderschöne" Armaturenbrett ... Beim Abbau der Sondersignalanlage wurden die ganzen Löcher nicht versiegelt. So regnete es wahrscheinlich die ganzen 13 Jahre ins Fahrerhaus:




Und weiter geht’s. Am 02.11.05 war die Demontage der Innenausstattung des Patientenraumes angesagt! Ohne viele Worte legten wir auch gleich los. Erstaunlich war, dass sich die meisten Schrauben auch nach 13 Jahren noch problemlos lösten.

Und hier die ausgebauten Teile, welche alle noch überarbeitet werden müssen. Die Sperrholzteile müssen neu angefertigt werden, die Blechkisten müssen geschliffen, grundiert und neu lackiert werden...

Die Trägerplatten für das EKG-Gerät und Reanimationskoffer, sowie die Holzkiste für die zwei 2-Liter-Sauerstoffflaschen wurden gründlich gereinigt und sind so gut erhalten, dass sie im Originalzustand wieder eingebaut werden können. Auch die Aufnahmebehälter für die Absauggefäße, sowie die Staufachteile der Hecktür können nach gründlicher Reinigung ebenfalls im Originalzustand wieder eingebaut werden.

Und weiter geht’s am 09.11.05 mit dem Ausbau der Inneneinrichtung des Patientenraums... Patrick und ich begannen zunächst die Leisten des Fußbodens zu lösen und auszubauen. Und auch hier ließen sich nahezu alle Schrauben mühelos rausdrehen. Das Lösen der Leisten gestaltete sich schwierig, da diese noch verleimt waren. Weiterhin wurden die hinteren Sicherheitsgurte und die hintere große Staukiste ausgebaut. Schließlich wurde der Bodenbelag teilweise herausgenommen. Das war eine Schweine-Arbeit, da der Belag eingeklebt war. Als wir im Hinteren Teil das erste Stück Belag entfernt hatten, staunten wir nicht schlecht: Die Bretter des Holzbodens sahen aus wie neu!

Leider konnten wir den Belag nicht vollständig entfernen, weil sich eine Schraube des Tragetischfederelementes nicht lösen ließ, was uns sehr ärgerte. Nachdem wir nun noch einige Teile ausgebaut hatten, kamen noch ziemliche Roststellen zum Vorschein:

Na da kommt noch was auf uns zu ...

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